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Parka und Smocks bei Recon Company – Feldjacken für Einsatz, Dienst und Outdoor

Parka und Smocks gehören zu den ältesten Jackenformen im militärischen Gebrauch, und sie sind bis heute nicht aus dem Dienstalltag wegzudenken. Mit über 30 Jahren als Behördenausstatter führen wir in dieser Kategorie alles von der klassischen M65 Feldjacke über taktische Einsatzjacken bis zum Smock für Jagd und Feldeinsatz. Welcher Typ zu welchem Einsatzprofil passt, hängt von der Bauform ab.

M65, Kampfjacke und taktischer Parka – die wichtigsten Bauformen

Die M65 Feldjacke ist der Klassiker: vier aufgesetzte Brusttaschen, versteckte Kapuze im Kragen, Zugband an Taille und Saum, herausnehmbares Innenfutter. Das Design stammt aus den 1960er Jahren und hat sich in der Grundkonstruktion kaum verändert, weil es funktioniert. Brandit und Mil-Tec bieten solide Reproduktionen, die für Training, Freizeit und den gelegentlichen Außendienst taugen. Für den professionellen Einsatz unter Ausrüstung sind sie allerdings zu sperrig geschnitten.

Taktische Parkas wie der Carinthia G-Loft Tactical oder der 5.11 3-in-1 Parka lösen das anders. Sie integrieren moderne Isolationsmaterialien, abnehmbare Innenjacken und Membranaußenschichten in einen modularen Aufbau. Die Außenjacke funktioniert als Nässeschutz, die Innenjacke als Isolationsschicht, beides zusammen als vollwertiger Militärparka. Dieses Prinzip spart Platz im Rucksack und macht die Jacke ganzjahrestauglich.

Kampfjacken von A10 und Leo Köhler (KBS-Serie) sind kürzer geschnitten als ein Parka und gezielt auf die Kombination mit taktischer Ausrüstung ausgelegt. Der Saum endet über der Hüfte, damit er beim Tragen von Koppel, Holster oder Beinplattform nicht im Weg ist. Wenn du bei der Bundeswehr im Feld arbeitest und die Jacke über Plattenträger oder Schutzweste ziehst, ist diese Kategorie oft die erste Wahl.

Smock und Anorak – zwei Konzepte, die oft verwechselt werden

Ein Anorak im taktischen Sinne ist ein Schlupfhemd: kein durchgehender Reißverschluss, Einstieg über den Kopf, Öffnung nur bis zur Brust. Das reduziert potenzielle Schwachstellen an der Front und hält Wind zuverlässig draußen. Helikon baut mit Woodsman, Pilgrim und Mistral eine ganze Serie nach diesem Prinzip: winddicht, wasserabweisend, packbar. Für Wanderungen, Bushcraft und den leichten Feldeinsatz eine solide Basis. Für Dauerregen und schwere Belastung unter Last fehlt ihnen die Membran eines Nässeschutzmodells. Dann gehört eine Hardshelljacke ins Gepäck.

Ein Smock hat dagegen einen durchgehenden Frontreißverschluss, der durch eine breite Sturmleiste verdeckt wird. Von außen sieht das ähnlich geschlossen aus wie ein Anorak, lässt sich aber vollständig öffnen. Das erleichtert das An- und Ausziehen über Ausrüstung erheblich. Dazu kommen typische Konstruktionsmerkmale: weite Kapuze für den Einsatz mit Helm, großzügige Eingrifftaschen an der Front und Belüftungsöffnungen unter den Armen. Der Ridgeline Evolution und die Arktis-Modelle zeigen, wie ein moderner Smock für Jagd und taktischen Einsatz gebaut wird.

Worauf es bei der Wahl zwischen Parka, Smock und Anorak ankommt

Die Frage nach der richtigen Bauform beginnt beim Einsatzprofil. Ein Parka mit durchgehendem Reißverschluss lässt sich schnell öffnen und schließen, ist leichter zu belüften und einfacher über Ausrüstung zu ziehen. Für Streifendienst, Fahrzeugeinsatz und alle Situationen mit häufigem Wechsel zwischen drinnen und draußen ist das die praktischere Wahl.

Der Smock bietet Vorteile dort, wo die Jacke lange am Körper bleibt: auf dem Ansitz, bei längeren Fußpatrouillen im Gelände, bei der Revierkontrolle. Die verdeckte Reißverschlussleiste schützt besser vor Wind als eine offene Front, und die robuste Konstruktion hält auch bei Kontakt mit Gestrüpp und Ausrüstung. Wenn du auf der Jagd oder im Beobachtungseinsatz leise und geschützt unterwegs sein musst, lohnt sich der Blick auf Ridgeline oder Deerhunter.

Unabhängig von der Bauform gilt: Länge und Schnitt müssen zum restlichen System passen. Ein langer Parka schützt Oberschenkel und Gesäß, schränkt aber die Beinfreiheit ein. Kurze Einsatzjacken und Kampfjacken lassen sich besser mit Beinholstern und Koppelsystemen kombinieren. Die richtige Länge hängt davon ab, was darunter und darüber getragen wird.

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