Taktische Oberbekleidung bei Recon Company – Bundeswehr- und Dienstjacken nach System
Die richtige taktische Oberbekleidung entscheidet darüber, ob du einen Dienst, ein Manöver oder eine Outdoor-Tour körperlich durchhältst – oder nicht. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Bundeswehr- und Behördenausstatter wissen wir, welche Jacken im Feld funktionieren und welche nach einem halben Jahr im Materialschrank verstauben. Unser Sortiment an militärischer Oberbekleidung ist nach denselben Kriterien zusammengestellt, die wir bei Entwicklungsprojekten für Behörden anlegen: Funktion vor Optik, Haltbarkeit vor Trend.
Softshelljacke oder Hardshelljacke – die Gretchenfrage taktischer Oberbekleidung
Softshelljacken sind das Arbeitstier des Dienstalltags. Atmungsaktiv, dehnbar, bewegungsfreundlich – beim Laden, beim Abseilen, auf dem langen Marsch. Wasserabweisend genug für kurzen Regen, aber nicht für stundenlangen Dauerregen im Gelände.
Hardshelljacken schließen diese Lücke: Membran, versiegelte Nähte, Wassersäule ab 10.000 mm – das ist die Untergrenze. Unter dem Druck eines beladenen Rucksacks oder beim Knien auf nassem Untergrund reicht das für professionellen Einsatz oft nicht aus. Gore-Tex-3-Lagen-Laminate im Behördenbereich arbeiten typischerweise mit 20.000 bis 28.000 mm. Wer Beweglichkeit und Wetterschutz kombinieren will, findet bei UF PRO und Claw Gear Modelle mit winddichter Membran und elastischen Gewebeanteilen – konstruktiv näher an der Hardshell, aber mit der Bewegungsfreiheit einer Softshelljacke. Auch unter einem Plattenträger tragbar.
Das Entscheidungskriterium ist einfach: Für kurze Transfers bei wechselhaftem Wetter reicht die Softshelljacke. Für mehrtägige Außenübungen mit Starkregen braucht es die Hardshelljacke mit entsprechender Wassersäule.
Thermojacken, Fleecejacken und Parka – Kälteschutz, der im Einsatz nicht versagt
Thermojacken arbeiten als Isolationsschicht. Wärme halten, Feuchtigkeit abgeben, Packmaß minimieren. Carinthia und Snugpak setzen auf synthetische Füllungen, die auch feucht noch isolieren – entscheidend, wenn der Körper schwitzt und die Temperatur fällt. PrimaLoft gilt hier als Benchmark.
Fleecejacken sind die klassische Isolationsschicht im Layering-System – keine Membran, kein Wetterschutz, aber effiziente Wärme bei geringem Gewicht. Sie gehen über einer Baselage und unter der Hardshelljacke oder Nässeschutzjacke, nicht stattdessen. Woolpower und Ivanhoe setzen auf Merinowolle-Fleece mit natürlicher Geruchsregulierung – ein Vorteil, der sich im Feldalltag schnell rechnet.
Militärparka lösen ein anderes Problem: Schutz bei langen Standzeiten in der Kälte. Auf dem Beobachtungsposten zählt Wärme, keine Atmungsaktivität. Parka-Modelle von Leo Köhler und Snugpak arbeiten mit gefütterten Kapuzen, Handgelenkmanschetten und großen Außentaschen, die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen. Erhältlich von Oliv bis Multicam – je nach Einsatzgebiet und erlaubtem Tarnmuster.
Nässeschutzjacken, Ponchos und Ghillies – wenn Witterung und Tarnung zusammenkommen
Nässeschutzjacken sind bei der Bundeswehr ein feststehender Begriff. Leichtes Gewicht, schnell über die Uniform gezogen, wasserdichte Membran. 75Tactical hat mit seiner Nässeschutzjacke ein Modell geliefert, das konsequent auf Dienstanforderungen ausgerichtet ist – kein Outdoor-Lifestyle-Produkt, sondern Arbeitsausrüstung. Die Passform lässt Schichten darunter zu, ohne am Schulterbereich zu ziehen.
Ponchos gehen einen anderen Weg: kein Ärmel, volle Schulterfreiheit, schnelles An- und Ausziehen. Im Gelände auch als Notzelt nutzbar, was das Packgewicht im Rucksack reduziert. Ghillies sind keine Wetterschutzjacken – sie sind Tarnmittel. Das Netz- oder Juteträger-Konstrukt saugt sich bei Regen voll und bietet keinerlei Isolation. Den Witterungsschutz trägst du darunter; der Ghillie sitzt obendrüber und bricht die Silhouette.
Shirts, Sweater und Baselayer – die Schicht, die alles trägt
Under Armour ist bei uns aus gutem Grund im Sortiment: Das Baselayer-System funktioniert im Dienst. Feuchtigkeitsmanagement und körpernaher Schnitt sind der Kern – synthetische Fasern transportieren Schweiß schnell nach außen, bauen aber schneller Geruch auf als Merinowolle. Wer mehrtägige Einsätze ohne Waschgelegenheit plant, greift besser zu Wolle. Taktische Hemden von First Tactical und 5.11 bieten Schulterauflagen für Rangabzeichen und Ärmeltaschen für Einsatzmittel – tägliche Dienstbekleidung für Polizei und vergleichbare Kräfte.
Sweater und Strickpullover aus Merinowolle halten sich in der taktischen Szene hartnäckig – zurecht. Wolle reguliert Feuchtigkeit und Temperatur passiv, ohne synthetischen Eigengeruch. Als Basisschicht unter einer Softshelljacke oder einem Parka ist das eine Kombination, die im Winter wenig Konkurrenz hat.
Welches Modell für dein Einsatzprofil, deine Jahreszeit und dein Layering-Konzept Sinn macht, beantwortet dir unser Team in Salzgitter oder per Online-Beratung. Die meisten Modelle haben wir im eigenen Bestand – wir können Passform und Materialverhalten einschätzen, nicht nur vom Produktblatt ablesen. Den vollständigen Überblick findest du in der Bekleidungs-Übersicht.
- Behördenrabatt für Dienststellen und Behördenangehörige – auf Anfrage.
- Feldpostversand weltweit an Bundeswehr-Feldpostadressen.
- Persönliche Fachberatung im Store Salzgitter oder per Online-Beratung durch das Recon-Team.
- ISO 9001 zertifiziert: Qualitätsprozesse von der Beschaffung bis zum Versand unabhängig geprüft.