Drohnenrucksack bei Recon Company – Transport für Drohnen, FPV-Systeme und Starlink
Ein Drohnenrucksack ist kein Fotorucksack mit Tarnmuster. Er muss ein Fluggerät, mehrere Akkus, Fernsteuerung und Ersatzpropeller so aufnehmen, dass nach zwei Stunden Fußmarsch über Bruchkanten und Wurzelwerk nichts verbogen und nichts gebrochen ist. Wir stellen diese Kategorie nach denselben Kriterien zusammen, die wir als Entwicklungspartner für Behörden an unsere eigenen Produkte anlegen. Den Kern des Sortiments bildet derzeit UTactic, ein ukrainischer Hersteller mit eigener Entwicklung, eigenem Design und eigener Fertigung im Land, dessen Packs in enger Rückkopplung mit den Anwendern überarbeitet werden.
Was einen Drohnenrucksack von einem normalen Tagesrucksack trennt
Der entscheidende Unterschied liegt im Innenraum. Statt eines großen Hauptfachs mit Laptopfach teilen gepolsterte Trennwände das Volumen auf, die sich per Klett auf das jeweilige Fluggerät zuschneiden lassen. Beim DronePack sind fünf kleine Akkutrennwände serienmäßig dabei. Akkus liegen damit getrennt vom Rumpf, was Druckstellen an Armen und Gimbal verhindert. Klassische Modelle von DJI und Autel passen in diese Fächerteilung ohne Bastellösung.
- Hauptgewebe ist Cordura 500D mit Polyurethanbeschichtung und wasserabweisender Ausrüstung. Der Rucksack lässt sich im Nieselregen absetzen, ohne dass sofort Feuchtigkeit ins Fach zieht.
- Das Gewebe ist im nahen Infrarotbereich behandelt und leuchtet unter Nachtsichttechnik nicht auf. Relevant für alles, was nach Einbruch der Dunkelheit stattfindet.
- Befestigungsfelder nach MOLLE und PALS sitzen an Seiten und Unterseite. Zusatztaschen für Werkzeug, Ersatzpropeller oder Funk kommen dorthin, wo sie beim Tragen nicht stören.
- Die Trageriemen sind so geschnitten, dass die Nutzung über einer Schutzweste funktioniert und die Gurte nicht auf den Schulterplatten aufliegen.
Wer parallel klassische Lasten bewegt, findet die passende Ergänzung bei den taktischen Rucksäcken. Für den Drohnenrucksack gilt: Volumen ist hier zweitrangig, Fachgeometrie ist alles.
FPV-Drohnenrucksack für die Klassen 7 bis 8 Zoll und 10 Zoll
FPV-Systeme stellen andere Anforderungen als Kameradrohnen. In einem FPV-Drohnenrucksack liegt selten ein einzelnes Fluggerät, sondern mehrere gleichzeitig, dazu Brille, Sender und ein Bündel Akkus. Für kleinere Rahmengrößen ist der FPVpack 7-8 inches ausgelegt, für die großen Klassen der FPVpack 10 inches. Das Hauptfach lässt sich in sechs oder mehr Abschnitte unterteilen.
Zwei Details machen im Feld den Unterschied. Oben sitzen Gummizüge, an denen sich eine startbereite Drohne außen fixieren lässt, ohne das Innenfach zu öffnen. Und alle vier Wände sind faltbar: Nach dem Auspacken lässt sich die Tasche flach zusammenlegen und verschwindet im Fahrzeug oder in der Unterkunft, statt als leeres Volumen im Weg zu stehen. Die Schultergurte lassen sich in ein eigenes Fach versenken, wenn das Pack als Case im Kofferraum liegt. Empfindliche Elektronik, die bei Regen mit muss, packt man zusätzlich in einen wasserdichten Packsack.
Starlink-Rucksack für Verbindung abseits der Netze
Der Starlink-Rucksack ist die logische Ergänzung zum Drohnentrupp, denn Aufklärungsbilder nützen wenig, wenn sie nicht weitergegeben werden können. Die Modelle StarLink Backpack G2 und V3 sind auf den Transport der rechteckigen Satellitenantenne samt Router und Kabelsatz ausgelegt. An den Seiten laufen fünf Reihen MOLLE für Zubehör nach PALS-Standard, die Schultergurte sind gepolstert, weil das Terminal mit Peripherie kein Leichtgewicht ist.
Die Stromversorgung ist mit einem Starlink-Rucksack nicht abgedeckt. Wer autark arbeitet, plant Powerbanks und Akkus über die Energiequellen mit ein und ergänzt die Ortung über GPS und digitale Navigation. Immerhin entfällt damit das Herumschleppen des Originalkartons, und genau daran scheitern die meisten improvisierten Lösungen.
UTactic im Sortiment – Einordnung und Grenzen
Die Preise reichen vom Battery Pack für 31,95 Euro, einer reinen Akkutasche für vier zusätzliche Akkus, die per MOLLE seitlich oder unten am DronePack andockt, bis zum FPVpack 10 inches in Multicam für 519,95 Euro. Dazwischen liegen Drone Pack und Maxi Drone Pack, wobei die Maxi Variante für mehrere Fluggeräte gleichzeitig oder für Ladestationen konzipiert ist. Farblich stehen Coyote, Ranger Green und Multicam zur Wahl.
Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: Das sind Softpacks, keine Hartschalenkoffer. Für Luftfracht oder Sturzschutz aus zwei Metern Höhe braucht man ein Case. Für den Fußmarsch, die Fahrzeugverlastung und den schnellen Aufbau am Startpunkt sind sie das bessere Werkzeug, weil sie tragbar bleiben und sich am Körper führen lassen. Ergänzendes Kleinmaterial und Organizer finden sich in den Ausrüstungstaschen, kompakte Lösungen für Fernsteuerung und Dokumentation bei den Trage- und Umhängetaschen. Wer statt eines Rucksacks eine flache Drohnentasche sucht, greift zu den faltbaren FPVpack Modellen.
Drohnenrucksack bei Recon Company – Beratung aus 30 Jahren Praxis
Welches Pack passt, hängt am Fluggerät und am Auftrag, nicht am Preis. Beschreib uns kurz Plattform, Akkuzahl und Marschstrecke, dann ordnen wir das passende System zu. Nach über 30 Jahren im Behördengeschäft wissen wir, dass eine falsch dimensionierte Transportlösung teurer wird als eine richtig gewählte.
- Dienststellen und Angehörige von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, THW und Zoll erhalten Behördenrabatt, auch auf die Ausstattung ganzer Drohnentrupps.
- Per Feldpostversand geht die Ausrüstung weltweit dorthin, wo sie gebraucht wird.
- Die Fachberatung läuft telefonisch, online oder direkt im Store Salzgitter, wo sich die Packs auch anfassen lassen.
- Die Recon Company ist nach ISO 9001 zertifiziert. Einkauf und Auftragsabwicklung folgen geprüften Prozessen.