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Softshelljacken bei Recon Company – Wetterschutz und Bewegungsfreiheit für Einsatz und Dienst

Softshelljacken gehören zu den meistgetragenen Jackentypen im taktischen Bereich, und das aus gutem Grund. Mit über 30 Jahren als Bundeswehr- und Behördenausstatter wissen wir, welche Konstruktionsdetails im Dienst zählen und wo günstige Modelle an ihre Grenzen kommen. In dieser Kategorie findest du Softshelljacken von der soliden Einstiegslösung bis zur taktischen Softshelljacke für den professionellen Dauereinsatz.

Materialaufbau bei Softshelljacken – 2-Lagen, 3-Lagen und was das für dich bedeutet

Der Begriff Softshell beschreibt keinen einzelnen Stoff, sondern ein Konstruktionsprinzip. Die meisten Softshelljacken bestehen aus zwei oder drei laminierten Schichten. Bei 2-Lagen-Modellen ist ein robuster Außenstoff meist direkt mit einem isolierenden Innenfutter (z. B. Fleece) verbunden. Sie sind besonders atmungsaktiv und durch Webdichte und DWR-Beschichtung wind- und wasserabweisend, besitzen aber keine Membran. 3-Lagen-Laminate integrieren hingegen zusätzlich eine fest verbundene, winddichte Membran als schützende Mittelschicht zwischen dem Außenstoff und der Innenschicht (meist Mikrofleece oder Grid-Fleece).

Für den gelegentlichen Einsatz im Streifendienst oder auf dem Schießstand reicht eine 2-Lagen-Softshelljacke oft aus. Wer seine Jacke täglich trägt, unter Last arbeitet oder regelmäßig mit Tragesystemen kombiniert, fährt mit einem 3-Lagen-Aufbau besser. Die Membran überlebt die mechanische Belastung durch Gurte und Plattenträger deutlich länger.

Wasserabweisend oder wasserdicht – wann eine Softshelljacke genügt

Die meisten Softshelljacken sind wasserabweisend, nicht wasserdicht. In der Praxis bedeutet das: Nieselregen und kurze Schauer hält die DWR-Beschichtung (Durable Water Repellent) ab. Bei anhaltendem Regen drückt das Wasser durch die Nähte und das Gewebe. Einige Modelle im Sortiment, etwa von Carinthia oder A10, arbeiten mit verstärkten Membranen und erreichen Wassersäulen von 5.000 bis 10.000 mm. Das reicht für längere Exposition bei moderatem Regen, ersetzt aber keine Hardshelljacke bei Dauerregen.

Für den Dienstalltag bei der Polizei, im Objektschutz oder bei der Bundeswehr-Ausbildung ist eine wasserabweisende Softshelljacke in den meisten Fällen ausreichend. Du bist selten stundenlang ohne Unterschlupf unterwegs. Bei mehrtägigen Feldphasen sieht es anders aus. Dort gehört die Hardshelljacke in den Rucksack, nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung.

Taktische Softshelljacke – was sie von der Outdoor-Variante unterscheidet

Eine taktische Softshelljacke trägt ihren Namen nicht wegen der Farbe. Der Unterschied steckt in den Details: Klettflächen an Schultern und Brust für Patches und Dienstabzeichen. Taschenpositionierung, die auch mit angelegter Schutzweste oder unter einem Chest Rig erreichbar bleibt. Geräuscharm laufende Reißverschlüsse. Verstärkte Ellbogenpartien für die Arbeit im Knien und am Anschlag. Und ein Schnitt, der Bewegungsfreiheit bietet, ohne unter dem Plattenträger Material aufzustauen.

Outdoor-Softshelljacken von Fjällräven oder Schöffel setzen andere Prioritäten: geringes Packgewicht, schlanker Schnitt, reduzierte Taschenausstattung. Das macht sie nicht schlechter, aber für einen anderen Zweck optimiert. Wer bei Recon eine Softshelljacke für den Einsatz sucht, findet bei 5.11 Tactical, UF PRO, Helikon oder Pentagon Modelle, die gezielt auf dienstliche Anforderungen zugeschnitten sind. Wer eine leichte Jacke für Wandertouren und Freizeit braucht, wird bei Fjällräven und Carinthia fündig.

Worauf du beim Kauf einer Softshelljacke achten solltest

Drei Kriterien entscheiden über Zufriedenheit oder Fehlkauf. Erstens: Atmungsaktivität. Eine Softshelljacke, die nach 20 Minuten Marsch von innen nass ist, hat ihren Zweck verfehlt. Achte auf den MVTR-Wert (Moisture Vapor Transmission Rate), je höher, desto besser der Feuchtigkeitstransport. Zweitens: Passform unter Ausrüstung. Wenn du die Jacke über einer Schutzweste oder unter einem Tragesystem tragen willst, braucht der Schnitt Spielraum an Schultern und Oberarmen, ohne am Saum zu flattern. Drittens: Farbwahl. Im Dienst gelten Vorschriften. Flecktarn, Oliv, Schwarz oder Coyote decken die gängigsten Anforderungen ab. Im zivilen Outdoor-Einsatz hast du freie Wahl.

Bei Recon Company findest du Softshelljacken von rund 60 EUR bis in den dreistelligen Bereich. Die Einsteiger-Modelle von MFH oder Pentagon liefern solide Grundfunktion für Training und Freizeit. Wer täglich im Dienst darauf angewiesen ist, greift zu 5.11, UF PRO oder Carinthia. Dort stimmen Verarbeitung, Materialwahl und die kleinen Details, die sich erst nach Wochen im Einsatz bemerkbar machen.

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