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Packsäcke bei Recon Company – wasserdicht, komprimierbar, einsatzbereit

Ein guter Packsack trennt trockene Ausrüstung von nasser – zuverlässig, auch wenn der Rucksack im Schlamm liegt oder das Boot Wasser nimmt. Wir führen wasserdichte Packsäcke, Kompressionssäcke und Aufbewahrungsbeutel von Ortlieb, Tasmanian Tiger, Carinthia, Snugpak und weiteren Herstellern. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Behördenausstatter wissen wir, welcher Sack welche Aufgabe erfüllt – und wo die Unterschiede liegen.

Wasserdichter Packsack oder Dry Bag – wann reicht wasserabweisend nicht mehr

Wasserabweisend heißt: Der Stoff perlt Spritzwasser und kurze Schauer ab. Ein wasserdichter Packsack dagegen hält dicht, wenn er komplett im Wasser liegt – im Boot, beim Flussübergang oder wenn der Rucksack im strömenden Regen steht. Der Unterschied liegt in der Konstruktion: verschweißte Nähte statt genähter, Rollverschluss statt Reißverschluss, und beschichtetes Gewebe statt imprägniertem Nylon.

Ein Dry Bag mit Rollverschluss ist der Standard. Du rollst die Öffnung mindestens dreimal ein und klippst die Schnalle zu – erst dann ist der Sack dicht. Ortlieb nutzt dafür PD350, ein beidseitig beschichtetes Polyestergewebe, das seit Jahrzehnten im professionellen Wassersport und bei Einsatzkräften bewährt ist. Tasmanian Tiger setzt bei der Stuffbag-WPV-Serie auf PVC- und PFAS-freie Materialien mit integriertem Ventil zum Komprimieren – so drückst du die Luft raus, bevor du den Sack verschließt, und sparst Packvolumen im Rucksack.

Kompressionssack – Schlafsack und Bekleidung auf Minimum packen

Ein Kompressionssack hat eine andere Aufgabe als ein Dry Bag. Klassische Modelle wie die von Carinthia sind nicht primär wasserdicht, sondern reduzieren das Packmaß von Schlafsäcken, Daunenjacken oder Bekleidung durch Kompressionsriemen auf einen Bruchteil des Originalvolumens. Es gibt allerdings auch wasserdichte Kompressionssäcke, die beides kombinieren – sie stoßen die Luft über ein Ventil oder eine Membran aus und halten gleichzeitig Wasser fern. Wer seinen Schlafsack im Feld gleichzeitig klein und trocken halten will, greift zu diesen Hybrid-Lösungen. Carinthia liefert die passenden Kompressionssäcke zu ihren Schlafsäcken – abgestimmt auf das jeweilige Füllmaterial und Packmaß.

Wichtig: Daunen-Schlafsäcke sollten nur für den Transport komprimiert werden, nicht dauerhaft. Wer seinen Schlafsack wochenlang im Kompressionssack lagert, zerstört die Bauschkraft der Füllung. Für die Lagerung zu Hause ist ein lockerer Aufbewahrungssack oder Netzbeutel die bessere Wahl – Carinthia und Savotta haben genau dafür Storagebags im Programm.

Größe und Einsatzzweck – vom 5-Liter-Beutel bis zum 150-Liter-Sack

Die richtige Größe hängt davon ab, was reinkommt. Kleine Packsäcke mit 5 bis 13 Litern sortieren Kleinkram im Rucksack: Socken, Unterwäsche, Erste-Hilfe-Material, Elektronik. In dieser Größe funktionieren auch leichte Modelle aus Silikonisiertem Nylon, weil die mechanische Belastung gering ist.

Im Bereich 20 bis 40 Liter packst du Bekleidung, Schlafsack oder Verpflegung für mehrere Tage. Hier lohnt sich robusteres Material – Laminate wie Ortliebs PD350 oder verstärktes Nylon im Bereich 150D bis 210D – weil die Säcke unter der Last des restlichen Gepäcks im Rucksack stehen und beim Ein- und Auspacken stärker beansprucht werden. Deutlich dickeres Gewebe wie 500D wäre zwar abriebfest, lässt sich am Rollverschluss aber kaum noch sauber eindrehen.

Ab 60 Litern aufwärts reden wir von Säcken, die den kompletten Rucksackinhalt als Liner schützen oder als eigenständiger Transportbehälter dienen. Der Ortlieb X-TREMER mit 150 Litern ist ein Ruck- und Packsack in einem – mit Tragegurten und Rückenpolster. Für Bootstouren, Expeditionen oder den Transport von Ausrüstung per Außenlast ist das die robusteste Lösung im Sortiment.

Material und Verschluss – worauf du beim Kauf achtest

Drei Kriterien entscheiden über die Haltbarkeit eines Packsacks. Erstens das Gewebe: PD350, Cordura oder Sil-Nylon – je nach Einsatzprofil. PD350 ist der Allrounder, Cordura die erste Wahl bei hoher Abriebbelastung, Sil-Nylon spart Gewicht, ist aber empfindlicher gegen scharfe Kanten. Zweitens der Verschluss: Rollverschluss ist Standard für wasserdichte Packsäcke. Modelle mit Ablassventil wie die Tasmanian Tiger WPV-Serie oder der Snugpak Dri-Sak lassen sich vor dem Verschließen komprimieren – ohne Ventil wirkt ein dicht verschlossener Sack wie ein Ballon und lässt sich nicht zusammendrücken. Drittens die Nähte: Verschweißt oder getapt ist Pflicht bei echten Dry Bags. Genähte Nähte sind Schwachstellen – egal wie gut das Material drumherum ist.

Für den Bundeswehr-Einsatz und den Feldgebrauch gilt: Lieber einen Sack zu robust als zu leicht. Die Gewichtsersparnis von 50 Gramm bringt nichts, wenn der Packsack nach zwei Wochen im Feld an der Naht aufgibt.

Das gesamte Sortiment an Tragesystemen – von Rucksäcken über Reisetaschen bis zu Ausrüstungstaschen – findest du in unserer Hauptkategorie Rucksäcke und Taschen.

  • Behördenrabatt für Dienststellen und Angehörige von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, THW und Zoll.
  • Feldpost-Versand weltweit – deine Ausrüstung kommt auch ins Einsatzgebiet.
  • Persönliche Fachberatung durch das Recon-Team, online oder im Store Salzgitter.
  • ISO 9001 zertifiziert: Geprüfte Prozesse vom Einkauf bis zum Versand.