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Rucksäcke bei Recon Company – vom Daypack bis zum Kampfrucksack

Über 600 Rucksäcke im Sortiment – und keiner davon ist der richtige für jeden Auftrag. Ob Assault Pack für den Zugriff, Patrol Pack für die 48-Stunden-Übung oder kompakter Daypack für den Schießstand: Mit über 30 Jahren als Bundeswehr- und Behördenausstatter wissen wir, dass die Wahl des Rucksacks beim Tragesystem anfängt, nicht beim Markennamen.

Assault Pack, Patrol Pack, Daypack – welcher Rucksacktyp für welchen Einsatz

Die Begriffe klingen austauschbar, beschreiben aber unterschiedliche Einsatzprofile. Ein Daypack fasst 15 bis 25 Liter und deckt den täglichen Dienstgebrauch ab: Schreibmaterial, Verpflegung, Regenjacke, Erste-Hilfe-Set. Mehr nicht, mehr soll er nicht. Dafür sitzt er flach am Körper und stört weder im Fahrzeug noch beim Tragen über einer Schutzweste.

Das Assault Pack bewegt sich zwischen 25 und 35 Litern. Es ist der Rucksack für Zugriffe, kurze Einsätze und als abnehmbares Rückenteil an Plattenträgern. Entscheidend hier: schneller Zugang zum Hauptfach, MOLLE-Kompatibilität auf der Außenseite und ein Profil, das unter dem Helm nicht nach oben drückt. Viele Modelle von Tasmanian Tiger oder Mystery Ranch lassen sich direkt am Plattenträger befestigen – dann wird der Assault Pack zum Teil des Tragesystems statt zum separaten Gepäckstück. Wichtig dabei: An den Inhalt kommst du bei fest montierten Systemen nur mit fremder Hilfe oder nach Ablegen des Plattenträgers – es sei denn, das Pack hat seitliche Zugriffsreißverschlüsse.

Der Patrol Pack liegt bei 35 bis 50 Litern und trägt die Ausrüstung für ein bis drei Tage im Feld: Schlafsack, Biwaksack, Verpflegung, zusätzliche Munition. Ab diesem Volumen wird das Tragesystem zum entscheidenden Faktor – wer hier am falschen Ende spart, merkt es nach der ersten Stunde unter Last.

Tragesystem und Lastverteilung – worauf es ab 20 Kilo ankommt

Jeder Rucksack fühlt sich leer gut an. Der Unterschied zeigt sich erst, wenn 15, 20 oder 30 Kilo drinhängen. Ein gutes Tragesystem verlagert den Großteil des Gewichts auf die Hüfte. Das funktioniert nur, wenn der Hüftgurt breit genug ist, die Rückenlänge zu deinem Oberkörper passt und die Schultergurte als Führung arbeiten, nicht als Lastträger.

Bei Rucksäcken für schweres Gepäck – ab 40 Litern aufwärts – achte auf einen gepolsterten Hüftgurt mit mindestens acht bis zehn Zentimetern Breite und eine verstellbare Rückenlänge. Rückenplatten mit Belüftungskanälen reduzieren den Hitzestau, der dich nach einer Stunde Marsch durchnässt. Aluminiumrahmen oder Kunststoff-Framesheet sorgen für Formstabilität, auch wenn der Rucksack nicht voll gepackt ist. Kompressionsriemen an den Seiten halten die Last körpernah – das verhindert, dass der Rucksack bei schnellen Bewegungen nachpendelt.

Material und Verarbeitung – Cordura, Ripstop und was die Denier-Zahl aussagt

Die Materialstärke wird in Denier (D) angegeben. 500D Cordura ist der Standard im taktischen Bereich: abriebfest genug für den Dienstalltag, dabei nicht unnötig schwer. 1000D Cordura kommt dort zum Einsatz, wo maximale Reißfestigkeit gefragt ist – bei Kampfrucksäcken, die über rauen Untergrund gezogen werden, oder bei Rucksäcken, die regelmäßig schwere Lasten tragen. Leichtere Materialien wie 330D oder Ripstop-Nylon sind für Daypacks sinnvoll, bei denen Gewichtsersparnis Vorrang hat.

Neben dem Außenmaterial zählen die Details: YKK-Reißverschlüsse halten länger als Noname-Alternativen. Bartacked Nähte an den Lastpunkten verhindern, dass der Rucksack dort reißt, wo die meiste Kraft wirkt. Wasserabweisende Beschichtungen wie DWR schützen bei leichtem Regen – für Dauerregen brauchst du einen Regenschutz oder wasserdichte Packsäcke im Inneren.

MOLLE, Lasercut und Modularität – den Rucksack auf den Auftrag konfigurieren

MOLLE-Gurtband auf der Außenseite macht einen Rucksack modular: Du kannst Ausrüstungstaschen, Magazintaschen, Trinkflaschenhalter oder Medic-Pouches dort befestigen, wo du sie brauchst. Lasercut-MOLLE ist die moderne Variante – leichter, flacher und weniger anfällig für Hängenbleiben im Gelände.

Nicht jeder Rucksack braucht maximale Modularität. Für den Dienstalltag bei der Polizei oder im Rettungsdienst ist ein Rucksack mit fester Facheinteilung oft praktischer als ein MOLLE-System, das du erst selbst bestücken musst. Lindnerhof Taktik und Helikon-Tex bieten beide Ansätze – von voll modularen Systemen bis zu vorkonfigurierten Lösungen.

Umhängetaschen, Reisetaschen und weiteres Zubehör findest du in den übrigen Unterkategorien unseres Rucksäcke und Taschen Sortiments.

  • Behördenrabatt für alle Dienststellen und BOS-Angehörige – direkt im Bestellprozess.
  • Feldpost-Versand weltweit, damit dein Rucksack auch ins Einsatzgebiet kommt.
  • Fachberatung durch das Recon-Team – online oder vor Ort in Salzgitter.
  • ISO 9001 zertifiziert: Vom Einkauf bis zum Versand nach geprüften Prozessen.